Bourwiss

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Ehrenbürgermeisterin Astrid Lulling bot kürzlich der Gemeinde in einem persönlichen Gespräch ihr Bauland in der „Bourwiss“ an. Hierbei handelt es sich um ein 62,5 ar großes Grundstück, das in der späteren Entwicklung des gesamten
Baugrundstücks an dieser Stelle von großer Bedeutung für die Gemeinde wäre. Allerdings weigerte sich der Schöffenrat zu dieser Zeit ein Angebot abzugeben mit der vermeintlichen Sicherheit, im Falle eines anderen Interessenten in dem Moment das Vorkaufsrecht der Gemeinde geltend machen zu können.

Doch dieses Vorkaufsrecht kann in diesem spezifischen Fall leider nicht angewandt werden, da die Besitzerin mit dem potentiellen Käufer vereinbart
hat, dass dieser ausser dem Preis für das Grundstück auch noch eine andere Immobilie an die Verkäuferin abtritt. Somit wird das Vorkaufsrecht der Gemeinde zunichte gemacht, da sie de facto nicht in der Lage ist zu denselben Bedingungen zu kaufen wie der potentielle andere Käufer. Folglich wird das für die Gemeinde so wertvolle Baugelände an einen Promoteur verkauft werden, der an besagter Stelle sicherlich keine neue Blumenwiese anlegen wird.

Wir stellen fest: Hoch gepokert, aber leider verzockt.

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LSAP Schifflange Zeitung, Februar 2020