LSAP will Medienerziehung im Schulplan verankern

Neiegkeeten, Pressecommuniquéën
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Die LSAP will dem gesellschaftlichen Wandel und der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung tragen und die Medienerziehung auf allen Schulstufen fest etablieren. Eine interne Arbeitsgruppe hat ein entsprechendes Positionspapier ausgearbeitet und der Öffentlichkeit ihre Schlussfolgerungen vorgestellt. „Wir müssen auch das Lernen mit den digitalen Medien lernen“, so LSAP-Vizepräsidentin Taina Bofferding, die die interne Arbeitsgruppe geleitet hat. Bofferding meint damit sowohl das Lernen über die Medien als auch das Lernen mit den Medien. Es gehe um die Aneignung von Medienkompetenz, um einen positiven, sicherheitsbedachten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien.

Medien gehören zum Alltag der Kinder

 

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“Wir müssen uns bewusst sein, dass moderne Kommunikationsmedien mittlerweile zum Alltag der Kinder gehören“, so die LSAP-Abgeordnete.

Demzufolge soll Medienerziehung bereits im ersten Zyklus der Grundschule ansetzen und auf allen Schulebenen Einzug halten. „Wir sehen hier ganz klar einen Bildungsauftrag, wir dürfen die Kleinen nicht mit ihren Medienerfahrungen alleine lassen“, mahnt Bofferding und leitet daraus die Notwendigkeit ab, möglichst früh bei Grundschülern mit der Medienerziehung zu beginnen.

Medienkompetenz vermitteln

Der LSAP schwebt dabei ein einheitliches Konzept für sämtliche Unterrichtsstufen vor. Zum einen geht es um den kritischen Umgang mit Medieninhalten, andererseits um die Vermittlung von Medienkompetenz also die Fähigkeit, Informationen zu suchen, auszuwählen zu analysieren und zu nutzen. Darüber hinaus sollen Schüler Gilles Goebbels zufolge mit den deontologischen Regeln journalistischer Arbeit vertraut gemacht werden, damit sie Quellen kritisch hinterfragen und bewerten können und ein Verständnis davon erlangen, wie Informationen und Bilder gemacht werden.

Grundschullehrerin Mireille Duprel sprach sich ihrerseits dafür, Kindertagesstätten und Maisons-Relais in die Medienerziehung einzubinden. Auch Elternvertreterin Claire Geier fasst den Vorstoß der LSAP möglichst weit: „Hier geht es um die geteilte Verantwortung einer ganzen Gesellschaft, auch die Eltern tragen Verantwortung und müssen einbezogen werden“, so Claire Geier, die wie Gil Goebbels und Mireille Duprell aktiv in der LSAP-Arbeitsgruppe über Medienerziehung mitgewirkt haben.

Pressemitteilung zur Medienerziehung