LSAP-Landeskongress in Luxemburg: Parteispitze mit großer Mehrheit bestätigt

Am Sonntag hatten sich 266 Delegierte zum diesjährigen LSAP-Landeskongress im hauptstädtischen „Tramsschapp“ eingefunden. LSAP-Präsident Claude Haagen wurde mit 93,8 Prozent Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt und tritt zusammen mit Generalsekretär Yves Cruchten (94,68 Prozent), den beiden Vizepräsidenten Georges Engel (94,23 Prozent) und Taina Bofferding (93,08 Prozent) sowie der Generalkassiererin Christine Schweich (96,5 Prozent) für eine weitere Mandatszeit an. Gegenkandidaturen für das Parteipräsidium gab es keine.

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Neben der Parteispitze wurde auch die Parteileitung am Sonntag neu gewählt. 19 Kandidatinnen und Kandidaten hatten sich für 12 zu vergebende Posten gemeldet. Gewählt wurden: Tom Jungen, Marc Angel, Dan Biancalana, Romain Schneider, Cecile Hemmen, Tom Krieps, Yves Dahm, Anne Muller, Fabio Spirinelli, Jimmy Skenderovic, Juliana Mondot-Sebastiani und Christian Pierret. Darüber hinaus hat der Parteitag beschlossen, die Mandatszeit für die leitenden Gremien der Partei auf drei Jahre zu verlängern, um sicherzustellen, dass die bevorstehenden Wahlgänge (2017 Kommunalwahlen, 2018 Parlamentswahlen und 2019 Europawahlen) unter bestmöglichen Voraussetzungen stattfinden können.

Sozialistischer Leitfaden einstimmig angenommen

Auch inhaltlich hat sich die LSAP neu aufgestellt. Einstimmig wurde der sozialistische Leitfaden „Sozial, fortschrittlich, gerecht und solidarisch“ vom Landeskongress verabschiedet. Damit will die LSAP ihr Profil weiter schärfen und die politische Marschrichtung für die kommenden Jahre festlegen. „Als linke Volkspartei werde die LSAP die Probleme von heute und die Herausforderungen von morgen selbstbewusst und konsequent auf der Grundlage sozialistischer Wertvorstellungen angehen, so der in seinem Amt bestätigte Generalsekretär Yves Cruchten.

Der alte und neue Parteipräsident Claude Haagen zog seinerseits eine positive Halbzeitbilanz trotz schwieriger Startbedingungen. Die Handschrift der LSAP in der Koalition sei klar erkennbar, so Haagen, der die kommenden Aufgaben und Herausforderungen auf Partei- und Regierungsebene selbstbewusst und optimistisch angehen will.

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