LSAP begrüßt Einigung zwischen Sozialpartnern

Communiqués de presse – Secrétariat général
Young woman physician with stethoscope prescribing treatment

Nach zähen Verhandlungen, die sich mehr als zwei Jahre hinzogen, haben die Gewerkschaften und die „Fédération des hôpitaux luxembourgeois“ (FHL) am Mittwoch einen neuen Kollektivvertrag für die Krankenhäuser vereinbart und damit einen möglichen Streik zu Lasten der Patienten abgewendet.

Die LSAP begrüßt die Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern des Spitalsektors, die u.a. die Schaffung neuer Karrieren und deren Anpassung an den öffentlichen Dienst vorsieht. Diese folgt der vor kurzem erzielten Vereinbarung im Sozial- und Pflegesektor, die den Beschäftigten nennenswerte Verbesserungen bringt.

LSAP-Präsident Claude Haagen wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Regierung seit langem die hierfür notwendigen Gelder zur Verfügung gestellt habe. Dies sei eine Anerkennung dieser gemeinnützigen Berufe, die eine wesentliche Aufgabe in unserer Gesellschaft erfüllten.

Auch Sozialminister Romain Schneider zeigte sich erfreut über die Einigung der Sozialpartner, die zeige, dass der Sozialdialog in Luxemburg funktioniere. „Die neuen Kollektivverträge für das Krankenhauspersonal und die Beschäftigten im Sozial- und Pflegebereich gehen kurz- und mittelfristig mit erheblichen Verbesserungen einher“, so der zuständige Minister, der von einer bedeutsamen Aufwertung der Berufslaufbahnen spricht. Dies sorge für mehr Sicherheit bei den Krankenpflegern und den Beschäftigten beider Sektoren. Die Regierung habe Wort gehalten und das mit den Gewerkschaften vereinbarte Abkommen vom 28. November 2014 honoriert.

LSAP-Generalsekretär Yves Cruchten unterstrich seinerseits, dass die Gehälterreform beim Staat nun auch den Beschäftigten im Spital- und Pflegesektor zugutekäme. Dies sei gerecht und folgerichtig, so Cruchten, der daran erinnerte, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst infolge der Gehälterreform und des neuen Gehälterabkommens beim Staat von Punktwerterhöhungen und einmaligen Prämien profitierten.

Mitgeteilt am 22. Juni 2017