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D’Geschicht

Die historischen Eckdaten der LSAP

1896
Die Ursprünge der LSAP gehen auf die Wahl der ersten Politiker zurück, die im Parlament für sozialistische Ideale eintreten.

1902
Gründung der sozialdemokratischen Partei, der heutigen LSAP.

1921
Die luxemburgischen Sozialisten lehnen die Zugehörigkeit zur 3. Internationalen ab, die von der Kommunistischen Partei der Sowjetunion beherrscht wird. In Luxemburg ist die sozialistische Partei, genau wie in allen anderen Ländern Europas, in dieser Frage gespalten. Aus dieser Spaltung geht die Kommunistische Partei hervor.

1924
Die Luxemburger Sozialisten folgen dem Beispiel ihrer belgischen und englischen Kameraden und gründen eine Arbeiterpartei. Sie ist der politische Arm der Arbeiterbewegung, die auf Gewerkschaftsebene durch den nationalen Verband der Eisenbahner und die Föderation der Berg- und Metallarbeiter vertreten wird.

1937
Die Sozialisten treten zum ersten Mal in eine Regierung ein.

1940-1954
Alle politischen Parteien sind verboten und werden von den Nazi-Besatzern aufgelöst. Viele Sozialisten gehen ins Exil. Nach dem Krieg stellt sich die Partei neu auf und heißt von nun an LSAP (Luxemburger Sozialistische Arbeiterpartei).

1951
Die LSAP geht aus den Wahlen als großer Sieger hervor und bleibt bis 1959 in der Regierung.

1964
Die LSAP avanciert stimmenmäßig zur stärksten Partei und bleibt bis 1968 in Regierungsverantwortung.

1970
Die Debatte über die künftige Ausrichtung der Partei endet in einer zweiten Spaltung. 15% der Mitglieder treten aus und bilden die sozialdemokratische Partei, die 1983 wieder aufgelöst wird.

1974
Die Sozialisten bilden bis 1979 eine Regierungskoalition mit den Liberalen. In dieser Zeit werden wichtige soziale und politische Reformen in Angriff genommen und umgesetzt.

1979
Trotz der Reformen verlieren die Sozialisten die Wahl.

1981
Im Zuge intensiver parteiinterner Diskussionen und einer gelungenen Umstrukturierung veröffentlicht die LSAP ihre Grundsatzerklärung: “Freiheit und Solidarität”. Die Partei definiert sich als fortschrittliche Linkspartei.

1984
Mit 33,75% der abgegebenen Wählerstimmen gelingt den Sozialisten ein beispielloser Wahlsieg. Die Koalitionsregierung mit den Christlich-Sozialen leitet wichtige sozial- und wirtschaftspolitische Maßnahmen in die Wege.

1987
Bei den Kommunalwahlen behauptet sich die LSAP als stärkste politische Kraft in den Proporzgemeinden.

1989
Es kommt zur Neuauflage der CSV-LSAP-Koalition.

1994
Dritte Koalitionsregierung zwischen CSV und LSAP.

1999
Die LSAP verliert die Wahl und geht in die Opposition.

2004
Bereits nach einer Legislaturperiode erhält die LSAP vom Wähler erneut das Vertrauen. Sie bildet eine Koalitionsregierung mit der CSV. Wichtige Reformen werden umgesetzt, u.a. die Neuordnung des Grundschulunterrichts und die Einführung eines einheitlichen Arbeitnehmerstatuts im Privatsektor.

2005
Bei den Kommunalwahlen vergrößert die LSAP ihren Vorsprung auf die anderen Parteien, insbesondere in Proporzgemeinden.

2009
Neuauflage einer großen Koalition zwischen CSV und LSAP.

2013

Die CSV-LSAP-Koalition zerbricht infolge der Geheimdienstaffäre. Nach den vorgezogenen Parlamentswahlen vom 20. Oktober kommt es zu einem Dreier-Bündnis gegen die CSV. LSAP, DP und Déi Gréng bilden eine neue Koalition mit dem Anspruch, das Land zu modernisieren und die Zukunft vorzubereiten. Wichtige Reformen werden von Rot-Blau-Grün beschlossen und dieser Legislaturperiode umgesetzt: die Gemeindefinanzreform, die Trennung von Kirchen und Staat, die Reform der Rettungsdienste, die Steuerreform …

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Les présidents du LSAP

Michel RASQUIN
De 1945 à 1951
Paul WILWERTZ
De 1951 à 1952
Albert BOUSSER
De 1952 à 1954
Emil LUDWIG
De 1954 à 1955
Paul WILWERTZ
De 1955 à 1959
Henry CRAVATTE
De 1959 à 1970
Antoine WEHENKEL sr.
De 1970 à 1974
Lydie SCHMIT
De 1974 à 1980
Robert KRIEPS
De 1980 à 1985
Ben FAYOT
De 1985 à 1997
Jean ASSELBORN
De 1997 à 2004
Alex BODRY
De 2004 à 2014
Claude HAAGEN
Depuis 2014