Landwirtschaft und Umweltschutz Hand in Hand

Romain Schneider, Minister für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung

Landwirte produzieren lebenswichtige Grundnahrungsmittel. Ihre Arbeit hat darüber hinaus einen wesentlichen Einfluss auf die natürliche Umwelt. Finanzielle Unterstützung erhalten sie nicht nur als Ausgleich für Ausfälle während der Krise, sondern auch für Investitionen, die es ihnen erlauben, einen positiven Beitrag zum Klima- und Naturschutz zu leisten.

Landwirtschaftsminister Romain Schneider hat kürzlich einen anspruchsvollen Bioaktionsplan vorgestellt, der ohne Zeitverzögerung umgesetzt werden wird. Auch die konventionelle Landwirtschaft stellt ihre Produktionsmethoden um. Seit dem 1. Juli ist Glyphosat in Luxemburg nicht mehr im Handel. Ab dem 1. Januar 2021 gilt ein generelles Glyphosatverbot. Luxemburg nimmt damit in der Europäischen Union eine Vorreiterrolle ein.

Regional, saisonal, Bio

Tess Burton, Präsidentin der Parlamentskommission für Landwirtschaft, Weinbau und ländliche Entwicklung unterstreicht dabei die Rolle der Verbraucher: „Bauern können nur dann hochwertige Lebensmittel produzieren, wenn Konsumenten diese nachfragen. Es ist gut und richtig, dass gerade in der Krise verstärkt saisonale, regionale und Bio-Lebensmittel beworben und verkauft werden. Dieser Trend muss durch eine vertrauenswürdige, transparente Informationspolitik unterstützt werden.“

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