Gehälterreform im öffentlichen Dienst sowie im Gesundheitswesen und im Pflege- und Sozialwesen

Communiqué de presse, News

Das Jahr 2017 wird ein Jahr wichtiger Veränderungen auch auf nationaler Ebene und dies nicht nur allein wegen der  im Herbst anstehenden Kommunalwahlen.

Die FS (Femmes  Socialistes) fordern, dass die im öffentlichen Dienst erfolgten Gehälterabkommen und die damit einhergehende Anerkennung der wertvollen geleisteten Arbeit ebenfalls auf die Arbeitnehmer(innen) im Gesundheitswesen und im Pflegebereich erfolgen. Beide Sektoren sind durch den Artikel 28 ihres Kollektivvertrages an die Gehälterabkommen im öffentlichen Dienst gebunden  und die nun schon seit Jahrzehnten erforderten Aufwertungen  der Karrieren sind längst überfällig.

Im Gesundheitswesen, wo 8.000 Arbeitnehmer(innen) und im Sozialwesen, wo deren 12.000  beschäftigt sind, bestehend aus einer Majorität aus Frauen (ungefähr 80%), werden die Ansprüche an das Personal durch neue zusätzliche Aufgaben unter anderem die fortschreitende Digitalisierung immer größer.

Im Juni 2016 kam nach einer Grossdemonstration (9000 Leute) endlich Bewegung in die stagnierenden Kollektivvertragsverhandlungen, doch erst wenn die beiden Kollektivverträge unterzeichnet sind wird eine wichtige Investition in die Zukunft des Gesundheits- und Sozialwesen erreicht sein.

Für das Nationalbüro  der Femmes  Socialistes

Sylvie Jansa

Präsidentin  ff